de
Auf diesem Foto ist ein Schafhirte zu sehen, der einen traditionellen, multifunktionalen Filzumhang trägt.
„Was für ein Umhang, das ist Filz, oder? Er ist warm und schützt, man kann ihn umhängen, darauf sitzen und darauf schlafen, er ist für alles zu gebrauchen. Toll!“ (anonym)
„Ich bin als Gastarbeiterkind 1975 mit 7 Jahren nach Deutschland gekommen. Mein Herkunftsland kenne ich mehr aus Erzählungen, Urlaubsbesuchen und Filmen. Dieses Bild erinnert mich an den Film "Yol - Der Weg" von Yilmaz Güney mit seiner ganz besonderen Atmosphäre. Ich sah ihn Mitte der achtziger Jahre und das Foto erinnert mich an eine Szene aus dem Film, ohne dass ich mich an die genaue Handlung erinnere.“ (Sülayman Bağ)
Neugierige Schafe im Schnee in den Außenbezirken von Istanbul.
Karapınar/Konya: Eine Ziegenherde rastet an einem Brunnen, mittendrin ein Hirtenjunge mit Schirmmütze. Im Hintergrund zeichnet sich die erodierte Kuppe eines erloschenen Vulkans ab.
Angoraziegen vor einer rampenähnlichen Holzkonstruktion im Jahr 1974. Ziegen wurden der Überlieferung nach im 13. Jahrhundert erstmals in der Türkei im Raum Ankara (damals Angora) gehalten. Ihre Mohair genannte Wolle wird für die Herstellung von Decken, Teppichen und Stoffen verwendet.
Das Foto zeigt einen Viehmarkt in Siverek nahe Urfa in der Südosttürkei. Hier werden hauptsächlich Schafe verkauft, die in kleinen Gruppen zum Verkauf angeboten werden.
Nomaden (Anatolische Yörüken) auf der Wanderschaft – ihre Dromedare tragen Zeltteile und Hausrat.
Rinder ziehen einen mit Säcken und Astwerk beladenen Holzschlitten über eine Landstraße südlich des Van-Sees. Ein kleiner Junge begleitet die Tiere zu Fuß.
Mit offenen Augen durch die Türkei: Drei deutsche Fotografen hinterließen zwischen den 1920er und 2000er Jahren ein außergewöhnliches Bildarchiv – und Berliner Stimmen erzählen, welche Erinnerungen die Fotos noch heute wecken.