Istanbul

In Istanbul, der vielfältigen Stadt mit ihrer großen Anziehungskraft, erlebt man eine Mischung aus miteinander verwobenen materiellen und immateriellen Kulturen: Entlang der Ufer des Bosporus pulsierte das Leben der Stadt im Rhythmus des Meeres – mit seinen Fischern, seinen Fähren und den Stimmen der Straßenverkäufer, die durch die Straßen hallten.

In der weitläufigen und geschichtsträchtigen Stadt Istanbul sieht man fast überall Straßenverkäufer:innen auf der Suche nach Kund:innen; hier auf dem Foto schiebt einer seinen Handkarren durch die Straßen rund um die Şehzade-Moschee. 

Foto links: Holzboote treiben in der goldenen Abenddämmerung an der Küste des Bosporus in Arnavutköy, während Fischer am Ufer dieses alten Stadtviertels arbeiten. Im Hintergrund überspannt die damals neue Bosporus-Brücke die Meerenge.

Foto rechts: Auf einem Pier am Bosporus sitzen Fischer und Fischerinnen und flicken ihre roten Netze. Hinter ihnen bilden die dicht bebauten Hügel Istanbuls den Rahmen für die Szenerie.

Diese beiden Fotos aus den 1960er Jahren in Istanbul zeigen hölzerne Fischerboote, die sanft auf dem Bosporus schaukeln – eines unterhalb der Burg Anadolu Hisarı, das andere in der Nähe der Ortaköy-Moschee.

Im Istanbul der 1960er Jahren finden Pferde- und Maultierkarren ihren Weg durch die Straßen und transportierten Waren und Menschen – links die Kennedy-Straße mit Blick auf Überreste der römischen Stadtmauer, rechts die Süleymaniye-Moschee im Hintergrund und die Rüstem-Pascha-Moschee im Vordergrund.

Das Haupteingangstor der Universität Istanbul steht imposant auf dem Beyazıt-Platz in Fatih (dem ältesten Zentrum der historischen Stadt) und dient als historisches und architektonisches Wahrzeichen im Herzen des akademischen und kulturellen Lebens der Stadt.

Osmanische Brunnen prägten einst das tägliche Leben und das Stadtbild Istanbuls. Eines der schönsten Beispiele ist der Brunnen von Sultan Ahmed III., der 1728 während der Tulpenzeit vor dem Topkapı-Palast errichtet wurde – ein Meisterwerk des osmanischen Rokoko.

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